Ich biete Seminare im Rahmen der ZWT der Hochschule Hannover an oder als auswärtige Seminare und Workshops in Unternehmen und Organisationen, auf Einladung von Initiativen und Akademien.

Der Wissenschaftsrat hat in seinen "Empfehlungen zur berufsbezogenen wissenschaftlichen Weiterbildung" (Berlin 1997) und in seinen "Thesen zur künftigen Entwicklung des Wissenschaftssystems in Deutschland" (Köln 2000) der berufsbegleitenden Spezialisierung und fachlichen Vertiefung aus der beruflichen Praxis heraus einen großen Stellenwert zugemessen. Das kommt meinem Selbstverständnis und meiner eigenen Praxis des Lernens und Lehrens entgegen. Ethik oder besser Ethosbildung ist ein lebenslanger Prozeß, der immer wieder die Frage reflektiert, wie ich als Individuum leben will und wie wir als Gemeinschaft oder Gesellschaft leben und damit auch wirtschaften wollen.

Dieser lebenslanger Lern-Prozess schlägt sich nieder als Habitus der Person. Es geht nicht um ein Wissen, das ich habe, über das ich verfüge, sondern um ein Wissen, das mir Orientierung für mein Leben und das der Gemeinschaft oder Gesellschaft sowie für das Verstehen des Lebens der Anderen bietet.

Auf drei zentrale Punkte für Weiterbildung will ich hinweisen:
A) Bildung ist nicht auf bestimmte Lebensphasen beschränkt.
B) Es geht um Förderung von Urteils- und Kommunikationsfähigkeit.
C) Orientierungswissen hat Vorrang vor Verwertungs- und Verfügungswissen.

Anthropologische Fragestellungen und ethische Reflexion sind der systematisch-theologische und philosophische Ort, von dem ich herkomme und an dem ich Weiterbildung auf die Praxis hin entwickele.

Anbei finden Sie einige Beispiele von Kurs- und Seminarthemen, die ich im Bereich der Fort- und Weiterbildung angeboten habe.

Modifikationen, Veränderungen und Kombinationen sowie Veranstaltungen zu anderen Themen aus meinen Schwerpunkten sind in Absprache mit Veranstaltern und Einrichtungen von entsprechenden Angeboten möglich.

Bei Anfragen, die Sie zu möglichen Veranstaltungen haben und die im Bereich meiner Schwerpunkte (vgl. a. Literatur) liegen, wenden Sie sich bitte direkt an mich!

Spiritualität und Zeitmanagement
Zeit als Organisationsprinzip bestimmt das berufliche wie das private Leben, die Suche nach mehr Effektivität und dem Streben nach Optimierung im persönlichen Zeitumgang haben zuerst im Profit-Bereich, seit langen aber auch im Not-for-Profit-Sektor den Ruf nach einem professionellen Zeitmanagement vor allem in leitenden Positionen laut werden lassen. Der Kurs wird Erfahrungen aus dem Zeit-Management aufnehmen, aber an der Vision der Teilneher arbeiten, ohne die konstruktiver Umgang mit der eigenen Zeit nicht möglich ist.

Wirtschaftsethik und Meditation
Der Kurs soll konkrete Fragestellungen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen aufnehmend in die ethische Arbeit einführen. Was ist ethische Theorie und welchen Stellenwert kann ethische Urteilsbildung und Wertemanagement für meine Arbeit, meine Organisation, mein Unternehmen haben?

Darüber hinaus wird die kognitive Arbeit verbunden mit meditativen Übungen, die der Entspannung und der Focusierung auf das Wesentliche dienen.


Meditationskurs für Führungskräfte
Führungskräfte der Wirtschaft wie sozialer Organisationen sind häufig besonderem psychischen und physischem Druck ausgesetzt. Bei allem Wissen um diesen Druck und um die eigene Rolle fällt es schwer, Konsequenzen aus dem Wissen in eine Praxis des Alltags umzusetzen:

Nur wenn ich für mich selbst sorge, kann ich für meine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen da sein, kann ich für mein Unternehmen oder meine Klienten und Klientinnen sorgen.

Dieser Workshop bietet hierfür Unterstützung an. Er will einführen in die Praxis der Entspannung, der Konzentration und der meditativen Übung und damit Wege aufzeigen, wie meditative Übung im Alltag integriert, wie der Alltag selbst zur Übung werden kann.


Trauern heißt leben lernen.
Ein Workshop zur Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer.

Das Seminar wendet sich an Angehöriger helfender und pflegerischer Berufe, die in ihrer Arbeit mit Abschied, Tod und Trauer konfrontiert sind, die in ihrer Arbeit Sterbenden und Trauernden beistehen (möchten), die in Kontakt sind mit Menschen, die Abschied nehmen müssen oder trauern.


Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod
Im Mittelpunkt dieses Workshops steht die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit und dem eigenen Tod. Wie gehen wir mit der Endlichkeit unseres Lebens um?

Dieser Kurs geht besonders auf die Selbsterfahrung der Teilnehmenden ein. Einen wichtigen Platz in einem Wochenendkurs hat eine ausführliche Sterbemeditation.


Thema: Sterbebegleitung und Selbstsorge
Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Beratungsstellen und in der Hospizarbeit, im Krankenhausbereich und im Gesundheitswesen, die in ihrer Arbeit mit Sterben und Tod konfrontiert sind, sind besonderem psychischen und physischem Druck ausgesetzt. Dieser Workshop bietet hierfür Unterstützung an.